Online business Aufbauen

Online Business aufbauen – 12 wichtige Tipps

Online Business aufbauen ist einfacher als häufig gedacht. Sie brauchen keinen teueren Coach. Wie Sie mit Ihrem Computer und etwas freier Zeit ein eigenes Online Business aufbauen, erfahren Sie in diesem Artikel. Auch Tipps für die richtige Nische finden Sie hier. Los geht’s

 

 

Das richtige Produkt finden

Der erste Schritt? Überlegen wir mal, welches Produkt für Ihr Online Business in Frage kommt. Die gute Nachricht hierbei ist: es gibt Millionen unterschiedlicher Produkte da draußen. Hiervon wiederum Varianten und Versionen und zusätzlich Dienstleistungen und Erweiterungen. Der Markt ist gigantisch und Sie brauchen nur einen winzigen Krümel des Kuchens um unfassbar viel Geld zu verdienen. Hier ein paar Beispiele und anschließend verraten wir einen Trick:

  

Das richtige Produkt verkauft sich von selbst

Die vier Beispiele sind bildhaft zu sehen. Mit jedem der vier können Sie ein Online Business aufbauen denn sie alle bieten großartige Chancen. In jedem Fall geht es darum, ein echtes Problem zu lösen. Schauen Sie sich jetzt bitte die folgenden vier Beispiele an. Was steckt dahinter? 

 

Geruchspoide

Geruchspoide eliminieren ekelhaften Geruch. Sie haben die Idee von diesem erfolgreichen Produkt im Ausland gesehen. Der Hersteller möchte Expandieren und Sie reichen die Hand. Geruchspoide sind natürlich nur ein Beispiel, welches es so nicht gibt.

Problem: Ekelhafter Geruch
Lösung: Gerüche eliminieren
Produkt: Produkt bereits in einem anderen Land etabliert

Kochschürze mit Nanobeschichtung

Kochschürzen mit Nanobeschichtung. Weil Sie gerne kochen aber ständig Soßenspritzer am Pulli kleben, haben Sie die Kochschürzen mit Nanobeschichtung erfunden. Das Material existiert bereits, jedoch noch nicht als Kochschürze. Eine geniale Idee: den gekocht wird täglich überall auf der Welt.

Problem: Schmutz beim kochen
Lösung: 
Nano beschichtete Kochschürze
Produkt: 
Material existiert bereits, Anwendungszweck erweitern

Kabelorganizer

Kabelorganizer. Sie sind im Homeoffice und ständig baumeln Kabel vom Tisch, rutschen herunter, Menschen laufen darüber. Es sieht unordentlich aus. In einem chinesischen Onlineshop haben Sie magnetische Kabelorganizer entdeckt. Die perfekte Lösung und außerdem günstig.

Problem: Kabel stören im Homeoffice
Lösung: Magnethalterungen für Kabel
Produkt: Material existiert bereits, günstige Produktion in China

Online Hundetraining

Online Hundetraining: Sie lieben Hunde und Sie haben in all den Jahren ein beachtliches Wissen und Erfahrung aufgebaut. Sie entwickeln ein Online Hundetraining mit welchem Sie Menschen in ganz Deutschland helfen.

Problem: Hund gehorcht nicht, Besitzer hat keine Zeit
Lösung: Online Training mit Hund
Produkt: Bereits vorhandenes Wissen nutzen

Sie haben es geschafft!

Sie denken über all diese Vorschläge nach. Alle vier Vorschläge haben eine große Gemeinsamkeit: Sie lösen ein Problem. Ein Problem, welches möglichst viele Menschen haben.

  1. Wenn Sie ein Problem erkenennen, haben Sie bereits einen großen Schritt Richtung Online Business gemacht. 
  2. Eine Lösung finden. Keine Angst, Sie müssen nicht Albert Einstein stein – viele Lösungen sind überraschend simpel.
  3. Wollen und anpacken. 

Tatsächlich scheitern die meisten Ideen daran, dass Sie einfach nicht verwirklciht werden. In einer repräsentativen Studieo in der USA gaben 67% der Befragten an, schon mal eine Geschäftsidee gehabt zu haben. jedoch nur 5% verfolgten den Gedanken weiter.  

%

Gut. Sie gehören zu den 5% die anpacken und ein echtes Online Business aufbauen möchten. Sie entscheiden sich schließlich für den Kabelorganizer. Ihnen gefällt die Idee, weil Millionnen Menschen im Homeoffice arbeiten. Das Problem ist allgegenwärtig und die Lösung ist ein einfaches, günstiges Produkt.

Sie recherchieren also im Internet und schreiben den Hersteller an.

  • Wo wird der Kabelorganizer produziert?
  • Ist das Produkt CE zertifiziert?
  • Lieferzeiten und Transportkosten
  • Preis und Mengenrabatte

 

Die Idee, auf einer Serviette

„Ich werde Kabelorganizer verkaufen. Aber wird es Premium Produkt oder setze ich auf den Preis und nutze die Marge aus China?“

Die Ausrichtung des Produkts ist das erste, was Sie auf Ihrer Serviette notieren. Noch ist alles sehr konfus aber die grundsätzliche Ausrichtung hilft auch bei der Beantwortung der weiteren Fragen.

  • Premium-Produkt oder günstiges Massenprodukt?
  • Für Büroangestellte für Familien oder auch für Firmen?
  • Produkt für Kinder geeignet?
  • Wie kann das bestehende Produkt noch besser werden?

 

Ein Online Business aufbauen – hierfür muss Ihre Idee kurz und knackig erklärbar sein. Ob es nun eine Serviertte oder doch ein DinA4 Blatt wird, ist egal. Doch je einfacher die Idee, desto besser. Denn der Kunde, welcher später das Produkt kaufen soll, muss schnell – das heißt: SOROFT – verstehen worum es geht. 

 

Was rät der Experte?

Wenn Sie – wie im Beispiel – produzieren lassen, müssen Sie Hersteller finden. Ein Experte würde Ihnen raten: „Das große Problem, das der Unternehmer hat, ist der Vertrieb. Der Vertrieb ist der Schlüssel zum Erfolg.

Ein erfolgreiches Online Business aufbauen bedeuet deshalb, den Vertrieb zu optimieren und eine Marke zu entwickeln. Wenn Kunden bereit sind, Ihnen einen höheren Preis zu zahlen, haben Sie die Nuss geknackt und den Markt in der Hand.

Drei Geschäftsmodelle… auf welches setzen Sie?

OK, Sie wollen den Kabelorganizer verkaufen, aber wie? Hochwertig? Setzen Sie auf einen nidrigen Preis? Sie holen Ihre  Serviette wieder hervor und skizzieren die folgenden drei Vertriebsmodelle:

MODELL A.
Unter https://www.driu.de möchten Sie die Kabelorganzier und Ersatzmagnete möglichst günstig verkaufen. Die Produktion erfolgt in China, es gibt 5 verschiedene Farben.

MODELL B.
Sie kontaktieren Firmen wie Stables die bereits Büroausstattung verkaufen um dort ins Programm mit aufgenommen zu werden. Es handelt sich also um ein Marken-Vertriebshändler-Geschäftsmodell. In diesem Fall von Büro Produkten. Sie nutzen die Erfahrung und Reichweite des Büroausstatters. Ihre Zielgruppe: Firmen sowie deren Mitarbeiter. Menschen mit hoher Kaufkraft und Grafiker.

MODELL C.
Der eigene Onlineshop wird um andere Büroprodukte erweitert um ein breiteres Sortiment anbieten zu können. Hierfür suchen Sie sich einfach Reselling Produkte, welche das Sortiment sinnvoll erweitern. Zielgruppe sind allgemein Menschen mit Bürotätigkeit. 

 

Was rät der Experte?

Der Experte würde sagen, dass „Modell A nicht funktionieren kann, da es sich um ein einzelnes Produkt mit geringer Nachfrage handelt. Mit einem einzigen Produkt kann Ihr Shop nicht überleben. Dies gleicht auch die Marge letztlich nicht aus“.

„Variante B fällt aus, weil Sie sich in eine gefährliche Abhängigkeit begeben. Der große Händler ist ihr größter Konkurrent und wird Daten wie Umsatzentwicklung, Preissensibilität und mehr für sich nutzen. Tappen Sie nicht in die Amazon Falle!“.

Variante C ist daher die einzig richtige Wahl. Sie eröffent Ihnen zusätzliche Umsatzchancen durch das integrierte Reselling. Gleichzeitig bleiben Sie unabhängig.

Wo ist Ihr Lieferant?

Wo fangen Sie an? Wo finden Sie Ihre Lieferanten? Nachdem Sie jetzt wissen, was Sie verkaufen wollen und mit welchem Geschäftsmodell, beginnt nun die Suche nach Herstellern.

Wo sind die Lieferanten? Melden Sie sich zunächst bei Alibaba.com an. Dies ist eine Plattform für den Kontakt zwischen Verkäufern und Händlern und somit ideal, wenn Sie ein Online Business aufbauen wollen. Beginnen mit der Suche nach Lieferanten in der entsprechenden Produktkategorie. Sie werden viele Hersteller von magnetischen Halterungen finden. Vergleichen Sie.

Bei einer Bestellung von 100 Halterungen verlangt ein Hersteller 0,46 € pro Stück. Unter Berücksichtigung der Transport- und Zollkosten kostet die Lieferung 1,14 € pro Stück. Sie bitten diesen Lieferanten um ein Muster. 

 

Zölle und Zertifizierung

Fragen zu Zoll und Zertifizierung kann Ihnen die IHK am besten beantworten. Der Handel mit China ist inzwischen keine Besonderheit mehr. Wir klammern das Thema deshalb an dieser Stelle aus.

Wichtig ist jedoch, dass Sie sich rechtzeitig über Zollverfahren und Kosten informieren. Teilweise werden auch unabhängige Zertifizierungen benötigt, um die Sicherheit der Produkte zu garantieren. Informieren Sie sich daher rechtzeitig.

 

Der Austausch mit Lieferanten und Herstellern ist wertvoll. Auch der Input der IHK ist ein kostbarer Schatz. Nutzen Sie also dieses Wissen um Ihr Produkt anzupassen und kontinuierlich zu verbessern.

Denn wir haben ja oben bereits gelernt: Das richtige Produkt verkauft sich von selbst. Um eben diesen Status zu erlangen, muss wirklich alles passen. Somit können selbst Zoll Angelegenheiten helfen, die Verpackung zu optimieren, das Gewicht zu reduzieren oder schädliche Inhaltsstoffe frühzeitig zu identifizieren.

 

Nachdem Hersteller- und Zollfragen geklärt sind, fehlt noch die Vertriebsplattform, Ihr Onlineshop. Die Technik ist Ihre geringste Sorge, da sie an einen Experten ausgelagert wird. Bei der Wahl des Anbieters sollten Sie auf Erfahrung setzen:

Onlineshop erstellen lassen

  • Es gibt Plattformen wie WIX, die hohe Preise verlangen, jedoch wenig Spielraum lassen. Finger weg.
  • Design und Programmierung: Entwicklung des Online-Shops, technische Wartung und Webhosting sollten aus einer Hand kommen, damit Sie im Problemfall genau einen Ansprechpartner haben..
  • Marketing und Kommunikation: Im Idealfall kennt sich der Anbieter auch mit Online-Marketing (SEO und SEM), soziale Medien und Webanalyse.
  • Management: ein Kundenmanagement System zur Verwaltung von Bestellungen, Rechnungen, Buchhaltung und Logistik.
  • Integrierte Marketing Techniken

▶︎ Lesen Sie auch: Webshop erstellen lassen (10 Tipps)

 

Logistik und Gateway

Als nächstes suchen Sie nach den anderen Dienstleistern: Logistik und Zahlungsgateway. Das Zahlungsgateway ist wichtig wenn Sie ein Online Business aufbauen möchten, weil hierüber die Zahlungen abgewickelt werden. 

 

Paypal

Vorteil: hohe Reichweite und Bekanntheitsgrad. Nachteil: als Händler kann es Ihnen passieren, dass selbst Monate nacht der Transaktion Geld von Paypal zurück gefordert wird. Andere Kunden berichten von plötzlich eingefrorenen Konten. Das kann die Existenz auf’s Spiel setzen.

Klarna

Klarna ist ein schwedischer Anbieter. Vorteil für Sie als Händler: Klarna zahlt sofort und fordert das Geld dann beim Kunden ein. Für Sie bedeutet dies zusätzliche Sicherheit. Nachteil: die Schweden sind etwas langsam bei der Einrichtung der Accounts.

Stripe

Stripe hat sich bei digitalen Produkten etabliert. Wenn Ihr Online Business also digitale Kurse oder eBooks verkauft, dann ist Stripe eine gute Wahl. 

SumUp

SumUp ermöglicht physiche Produkte zum Beispiel über ein Ladengeschäft zu verkaufen, bietet aber gleichzeitig Kreditkartenzahlung inklusive ApplePay für Ihre digitalen Kunden. 

Jeder dieser Anbieter hat seine Vor- und Nachteile. Die Kosten sind bei allen vier etwa identisch und liegen zwischen 1,5 und 1,9% des Umsatzes. Die besten Erfahrungen haben wir mit Klarna und SumUp gemacht.

Der Onlineshop kostet je nach Anbieter ab 1.500 €. Uns sind jedoch auch Fälle bekannt, bei denen für einfache Shops 14.000 € berechnet wurden. Plus Service Gebühr von 250 EUR monatlich. Diese Preise sind überzogen. Lassen Sie sich nicht über den Tisch ziehen.

 

Experten Tipp:

  • Finger weg von Baukästen und standard Vorlagen wegen Abhängigkeit und Einschränkungen.
  • Das Zahlungsgateway ist eine wichtige Entscheidung. Preis zwischen 1,7 – 1,9% vom Umsatz. Vorsicht bei Paypal.
  • Die Erstellung eines professionellen Onlineshops kann teuer werden. 1.500 – 2.500 sind realistisch. Mehr sollten Sie nicht bezahlen.
  • Fragen Sie von Anfang an direkt nach der Monatspauschale für Wartung um keine Überraschungen zu erleben.

▶︎ Tipp: statt nach einer Design Agentur sollten Sie nach einem „IT Büro“ suchen. Dort ist meist mehr technische Expertise vorhanden und die Preise sind häufig günstiger.

Und wie verkaufe ich?

Welchen Marktanteil werden Sie erreichen? Welchen Marktanteil peilen Sie kurz-, mittel- und langfristig an? Dies ist eine Frage – auf zwei verschiedene Arten formuliert -, die Ihnen viele Marketingexperten stellen, bevor überhaupt Strategien erarbeitet werden. Ehrlich ist es am Anfang ein schwieriges Ziel, mit wenig Budget und niedriger Bekanntheit überhaupt etwas zu verkaufen.  Raum für großartige „Strategien“ bleibt da nicht. Oder etwa doch?

Die Wahrheit ist: ohne Strategie geht es nicht. Kunden gewinnen gelingt in 4 einfachen Schritten. Diese haben wir im verlinkten Artikel „Kunden gewinnen“ anschaulich vorgestellt. Einfach mal rein klicken. Es werden dort auch kostenlose Marketing Möglichekeiten vorgestellt.

 

Ein „soziales“ Projekt

Social Media ist Fluch und Segen zugleich. Soziale Medien treiben Sie in eine Abhängigkeit und können für Sie als Startup mit mehreren hundert Euro pro Monat zu Buche schlagen. Seien Sie hier deshalb eher restriktiv. Aufwand gering halten und notfalls eine Social Media Agentur einbinden, denn ganz ohne Social Media geht es leider nicht.

Wenn es um Unternehmertum geht, heißt es immer, wenn man kein Geld hat, braucht man Zeit. Und vice versa. In diesem Fall, für das von mir vorgeschlagene Projekt, haben Sie nicht viel Geld für Marketing, also sparen Sie sich den reinen und einfachen digitalen Marketingteil, für den Rest werden Sie nur Zeit investieren müssen. 

 Tipp: Wenn Sie die Sache selbst in die Hand nehmen möchten, können Sie auch selbst einen Social Media Plan erstellen.

Verkaufspreis kalkulieren

Ein qualitativ hochwertiges Produkt darf auch einen selbstbewussten Preis haben. Apple wurde so zum wertvollsten Unternehmen der Welt. Doch je günstiger das Produkt, desto mehr Menschen können es sich leisten. Wo liegt also der ideale Verkaufspreis?

Kurze Antwort: es gibt eine Formel, mit der Sie den idealen Verkaufspreis kalkulieren können. Ideal bedeutet in diesem Fall maximal hohe Einnahmen. Ein falscher Verkaufspreis kann all Ihre Mühen zerstören. Lesen Sie deshalb den verlinkten Artikel unbedingt gründlich.

Online Business aufbauen – Markenrechte

Name und Logo gehören zur DNA des Unternehmens. Sie zu ändern ist schwierig, teuer und zeitaufwendig. Es lohnt sich daher, Zeit in die Markenrecherche zu stecken.

Dieser Prozess muss stattfinden, bevor Sie die Firma ins Handelsregister eintragen lassen. Eine kostenlose Beratung für Existenzgründer gibt es bei der IHK. Wichtig hierbei sind

  • Markenrecherche
  • Bestehende Eintragungen
  • Verwechslungsgefahr
  • Wort- Bildmarken

Tipp: die eigene Marke (später) eintragen und somit für die Zukunft schützen lassen. Der Markenschutz in Deutschland wird für 10 Jahre gewährt und kostet 280 Euro. 

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Von Eddie

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