Social Media Plan

Social Media Plan – 10 Tipps für Erfolg in den sozialen Medien

Ein guter Social Media Plan erreicht mehr Menschen, spart Ihnen Kosten und bringt Sie schneller als Ziel. Gerade als Gründer und Kleinunternehmer ist diese Effizienz äußerst wichtig, weil Marketingbudget meist knapp ist. Deshalb heute erstmals und exklusiv auf Finafix.com – die 10 besten Tipps für einen erfolgreichen Social Media Plan.

 

Was ist ein Social Media Plan?

Ein Social Media Marketingplan oder Social Media Plan ist eine digitale Marketingstrategie, die auf soziale Netzwerke angewandt wird. Es ist eine Art Fahrplan und zwar in Form eines Dokuments, einer Vorlage oder eines Leitfadens. Ziel ist es, die einzelnen Schritte zu definieren, planen und den Erfolg zu messen.

In den sozialen Netzwerken ist es wie bei jeder anderen digitalen Marketingstrategie notwendig, Maßnahmen sorgfältig zu planen. Deshalb können Sie mit einem Social Media Plan viel exakter auf Ihr Ziel hinarbeiten und somit nicht nur effektiver werden, sondern auch die Zeit optimieren.

Jede Firma ist unterschiedlich und deshalb ist auch jeder Social Media Plan individuell zu betrachten. Wir geben Ihnen hier jedoch die 10 besten Tipps an die Hand, damit Sie möglichst einfach und schnell in die Umsetzung starten können.

 

#1 Analysieren Sie Ihre Marke

Bevor Sie den Social Media Plan ausarbeiten, ist es wichtig, den Zustand Ihrer Marke zu kennen. Sie müssen alle Aspekte identifizieren, die Sie von anderen unterscheiden, sowie alle Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens. Hier ist also ehrliches Feedback von Kunden, Mitarbeitern und neutralen Personen gefragt:

  • Welche Produkte oder Dienstleistungen werden mit unserer Marke in Verbindung gebracht?
  • Sind wir ein B2B- oder B2C-Unternehmen?
  • Welche bisherige social Media Maßnahmen wurden durchgeführt?
  • Online-Reputation der Marke oder des Unternehmens.
  • Habe ich die Mittel, um digitale Kampagnen durchzuführen?
  • Wo möchten wir in 18 Monaten stehen?
  • Wie sind vergleichbare Mitbewerber positioniert?

 

#2 Konkurrenz Analyse

So wichtig es ist, die eigene Marke zu analysieren, so wichtig ist es auch, den Wettbewerb zu kennen. Dabei geht es garnicht mal darum, vom Wettbewerb etwas zu kopieren. Vielleicht macht der Konkurrent Fehler oder ist Betriebsblind. Es sind Fehler, aus denen Sie als Unternehmer lernen und es besser machen können. Es kommt bei der Konkurrenz Analyse also darauf an, sowohl die positiven als auch die negativen Aspekte zu beobachten.

Diese Informationen werden sehr nützlich sein, um Ihre eigene Strategie zu entwickeln. Doch seien Sie vorsichtig, tun Sie nicht genau das Gleiche wie die Konkurrenz. Denn einerseits soll Ihre Marke einzigartig sein. Und zweitens weil das, was für die Konkurrenz funktioniert, nicht unbedingt für Sie funktionieren muss.

 

#3 Analysieren Sie Ihre Website

Um einen Social Media Plan zu erstellen, ist es wichtig, die Benutzerfreundlichkeit und Zugänglichkeit Ihrer Firmenwebsite zu analysieren. Wenn Sie mit einem guten IT Büro zusammen arbeiten, wird man Sie bei dieser Arbeit unterstützen. Reports und Website Analysen helfen, die Vorgänge bis ins Detail zu verstehen.

Wichtig: eines der Ziele der sozialen Netzwerke ist, den Traffic unserer Website zu erhöhen. Wenn es uns jedoch nicht gelingt, aus den Besuchern zahlende Kunden zu machen, dann war alle Mühe vergebens. Es ist deshalb extrem wichtig, dass die eigene Firmenwebsite perfekt optimiert ist.

Zur Optimierung zählen Aspekte wie die Benutzerfreundlichkeit, ob Informationen leicht zu finden sind, mobile Darstellung und wieviel Zeit Besucher auf der Seite verbringen. Die Zufriedenheit unserer Nutzer wirkt sich auf den Werte der Marke aus. Sie ist daher ungeheuer wichtig.

 

#4 Definieren Sie Ihre Zielgruppe

Um zu wissen, wer Ihre Zielgruppe oder Ihr idealer Kunde ist, müssen Sie sich über Folgendes im Klaren sein:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Standort
  • Kaufkraft
  • Gewohnheiten
  • Problem
  • Bedürfnisse
  • Wünsche

 

Sobald Sie das Kundenprofil erstellt haben, legen Sie fest, welche Ihrer Produkte oder Dienstleistungen ideal auf diesen Musterkunden passen um dessen Wünsche und Bedürfnisse zu erfüllen.

Nur wenn Sie Ihren idealen Kunden genau kennen, können Sie wertvolle Inhalte bieten und Produkte und Dienstleistungen entwickeln, die auf seine Bedürfnisse zugeschnitten sind. Und nur wenn das Produkt dem Kunden passt, wird er es kaufen. So einfach ist das.

▶︎ Lesen Sie hierzu auch: 8 Schritte zur erfolgreichen Markteinführung

 

#5 Die Qual der Wahl

In einem Social Media Plan muss unbedingt festgelegt werden, welche Kanäle Sie nutzen werden. Sie wissen ja, dass jedes Netzwerk für bestimmte Zielgruppen besser geeignet ist als für andere. Das zeigt auch nochmal, wie wichtig die klare Definition der Zielgruppe ist. Hiervon hängt nämlich ab, welche Netzwerke für Ihr Unternehmen oder Ihre Marke am besten geeignet sind.

Versuchen Sie nicht, mehr abzudecken, als Sie können. Es ist besser, in zwei sozialen Netzwerken richtig gut zu sein als in vier schlecht. Messen Sie die Zeit, die Sie aufwenden können, und setzen Sie Ihre Ziele entsprechend um.

 

#6 Definieren Sie den Inhalt für jedes soziale Netzwerk

Sobald Sie die Verbreitungs- und Kommunikationskanäle für Ihre Marke festgelegt haben, müssen Sie für jeden dieser Kanäle die am besten geeigneten Inhalte auswählen.

Jedes soziale Netzwerk hat seinen eigenen Ton. Jedes Netzwerk arbeitet auch mit unterschiedlichen Medien und Darstellungsformen Automatisieren Sie deshalb nicht die Veröffentlichungen von Postings. Dies wirkt sich nur negativ auf Ihr Markenimage aus.

Seien Sie bei den Inhalten außerdem kreativ. Fragen Sie sich und ihre Mitarbeiter nach verrückten Ideen, die Aufmerksamkeit generieren und es wert sind, geteilt zu werden.

 

#7 Ziele und Messgrößen

Wenn Sie einen Social Media Plan erstellen, müssen Sie Ihre Ziele sehr genau definieren und dabei auch an Abhängigkeiten denken. Es reicht also nicht zu sagen „wir möchten 10.000 Follower“ sondern „wir möchten um X% wachsen“ oder „x% der Follower sollen zu Kunden konvertieren“. Damit bleibt die Zielgröße konstant, und wächst mit dem Unternehmen. Vom Kleinunternehmen bis hin zur großen Firma. Diese Konstante ist wichtig, um vergleichbare Zahlen zu erhalten und um so die Wirksamkeit des Social Media Plans zu messen.

Product Information Management

KPIs sind die Parameter, mit denen Sie die von Ihnen durchgeführten Maßnahmen messen können, um festzustellen, ob Sie die zuvor festgelegten Ziele erreichen.

Wenn das Ziel darin besteht, mehr Menschen zu erreichen (Sichtbarkeit), können Sie die folgenden KPIs in Betracht ziehen:

  • Reichweite und Impressionen: Der KPI für die Reichweite gibt an, wie viele Personen Ihren Beitrag gesehen haben, während der KPI für die Impressionen angibt, wie oft Ihr Beitrag gesehen wurde.
  • Anzahl der Follower: Die Anzahl der Follower der Marke in den sozialen Medien ist ein klarer Indikator für den Bekanntheitsgrad, den Sie mit Ihrer Strategie erreichen.

 

Ein weiteres wichtiges Ziel ist das Engagement. Denn eine große Anzahl (toter) Follower bringt Ihnen finanziell rein gar nichts. Es ist auch der Grund, weshalb wir eindringlich davor abraten, Follower zu kaufen.

Engagement ist die Fähigkeit einer Marke, eine Beziehung zum Publikum aufzubauen. Je mehr Engagement Sie haben, desto stärker ist das Publikum mit Ihrer Marke verbunden und desto wahrscheinlicher ist es, dass der Nutzer schließlich Ihre Website besucht und Ihr Produkt kauft.

Das Engagement lässt sich anhand folgender KPIs messen:

  • Anzahl der „Likes
  • Kommentare
  • Anzahl „Teilen“ Vorgänge
  • Nachrichten über Chat (Insta / Facebook)

 

Verwenden Sie Google Analytics, um die Besucher zu analysieren. Sie können Anhand von Filtern festlegen, dass Sie nur die Interaktionen von Nutzern aus sozialen Netzwerken analysieren möchten. Diese Benutzer lassen sich dann mit Standard Website Benutzern vergleichen. Wenn Ihr Social Media Plan erfolgreich ist, dann ist der Umsatz aus dem Social Media Traffic höher.

 

#8 Krisenplan für soziale Netzwerke

Soziale Netzwerke haben viele Vorteile für Ihre Marke aber Sie können auch zum Boomerang werden. Eine negative Kampagne kann den Erfolg von Jahren zerstören. Dazu kommt, dass negative Inhalte um ein vielfaches häufiger geteilt werden. Schlechte Nachrichten verbreiten sich daher rasant.

Deshalb sollten Sie auf Kritik, Beschwerden oder Behauptungen in sozialen Netzwerken nicht reagieren, ohne vorher einen Krisenplan erstellt zu haben.

  • In diesem Krisenplan spielen Sie mögliche Fehlschläge durch. Fehlverhalten der Nutzer, Fehler beim Posten, Fettnäpfchen aber auch bewusste Angriffe von Kritikern.
  • Zu jedem möglichen Desaster erstellen Sie eine Lösung bzw. ein Musterverhalten wie Sie in der jeweiligen Situation reagieren möchten
  • Verifizieren Sie ihren Krisenplan, indem Sie echte Krisen von Mitbewerbern oder anderen Unternehmen analysieren. Wie wurde dort reagiert und welche Reaktion löste dies wiederum aus?

 

Planen Sie also verschiedene Szenarien möglicher Beschwerden und Kritiken, wie Sie darauf reagieren und in welchem Ton.

 

#9 Der Social Media Plan Redaktionskalender

Redaktion, das klingt nach Nachrichten und News. Es klingt nach Auswahl und Steuerung und genau das ist es auch. Nachdem Sie Ihre Marke und Ihre Konkurrenten analysiert, die Netzwerke ausgewählt und Ihre Ziele genau definiert haben, ist es an der Zeit, die Firmenprofile zu erstellen.

Um den Social Media Plan mit Leben zu füllen, empfehlen wir, einen Veröffentlichungskalender zu erstellen. Dieser Kalender ist zusammen mit einigen anderen Tools der effektivste Weg, um die Social Media Aktivitäten zu koordinieren.

  • Abwechslung im Format (Text / Grafiken / Videos / Animationen)
  • unterschiedliche Hashtags nutzen
  • mit verschiedenen Farben experimentieren
  • reagiert die Zielgruppe am Vormittag oder Abend besser?
  • wie hoch sollte der Textanteil ideal sein?

 

Der Social Media Kalender ist eine Wissenschaft für sich. Eine Social Media Agentur kann in diesem Fall hilfreich sein. Manche Agenturen verfügen gar über eigene Kanäle, was die Reichweite sprunghaft steigen lässt. Agenturen haben außerdem Erfahrung mit Optik und Design gut funktionierender Kampagnen.

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Von Sebastian

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