Lexoffice sevDesk Vergleich

Wir machen den Lexoffice sevDesk Vergleich – Welche ist die optimale Buchhaltungssoftware? Welcher Anbieter ist besser?

Für viele Unternehmen ist es immer wieder eine Herausforderung, die Buchführung exakt und gewissenhaft vorzunehmen. Zu viele Belege, zu viele spezialisierte Aufgaben, die nur darauf warten, erledigt zu werden. So entschließen sich immer mehr Unternehmungen für ein stimmiges Tool für ihre Buchhaltung. Software Empfehlungen gibt es viele, aber halten diese auch, was sie versprechen? Darum betrachten wir heute die beiden Marktführer und haben den Lexoffice sevDesk Vergleich heute zum Thema gemacht.

 

Welche Buchhaltungssoftware schneidet besser ab?

  • Buchhaltung: Beide digitalen Buchhaltungsprogramme erfüllen eine ganz wichtige Aufgabe: sie unterstützen Unternehmer bei den zahlreichen Prozessen im Rechnungswesen sowie in der
  • Angebotserstellung. Die Zeit, in der dicke Aktenordner gewälzt wurden oder Angebote per Post versendet wurden, sind mit Lexoffice oder sevDesk endgültig vorbei, denn nun ist die Cloud für die Verwahrung der vielen unterschiedlichen Rechnungen verantwortlich.
  • 100% Digital: Die Digitalisierung hat Einzug gehalten. Lexoffice oder sevDesk arbeiten komplett digital und arbeiten ausschließlich mit digitalen Belegen. Die ordnungsgemäße Buchführung in elektrischer Form wird nach den geltenden Standards durchgeführt. Auf die GoBD-Konform darf somit bei beiden Tools vertraut werden.
  • 100% Mobil: Beide Anbieter bieten eine leistungsfähige App, welche Zugriff auf Zahlen, Analysen und natürlich die Buchhaltung ermöglicht.
  • Bankkonto anbinden: beide Anbieter ermöglichen das Bank- und Paypal Konto einzubinden und Buchungen automatisch abzugleichen. Unterschiede gibt es bei den Banken. Nicht jedes Geschäftskonto lässt sich Lexoffice oder SevDesk anbinden. Ein kostenloses Geschäftskonto mit HBCI ist in jedem Fall empfehlenswert.
  • Abo Modell: leider verbindet beide Anbieter auch, dass es sich bei Lexoffice oder sevDesk um SaaS – Software as a Service handelt. Monatlich wird abgerechnet, wobei sich die Preise hier deutlich unterschieden. Mehr dazu gleich im Lexoffice SevDesk Vergleich.

 

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Bewertungsfaktoren

Eine gute Buchhaltungssoftware stützt sich auf mehrere Faktoren. Es ist der Funktionsumfang, der gegeben sein muss, es sind die diversen Schnittstellen, die funktionieren sollen. Es ist die Bedienerfreundlichkeit, die hervorzuheben ist und der Support, der schnell und kompetent hilft, muss ebenso vorhanden sein. In Punkto Support sind beide Anbieter sehr gut. Der Support reagiert schnell und kümmert sich persönlich um die Anliegen der Kunden.

Doch wo liegen die Unterschiede? Sollte man zu Lexoffice oder sevDesk greifen?

 

sevDesk Vor und Nachteile

Der Zugriff auf die Daten und Belege ist von überall möglich, da sevDesk Cloud basiert arbeitet. SevDesk macht das professionelle Schreiben von Rechnungen einfach. Das ist wichtig, weil gerade Kleinunternehmer bei der Rechnungsstellung oft Hilfe brauchen. Zudem hat das Steuerberatungsbüro auf die Software Zugriff und kann einwirken.

Mit DATEV-Export können die erfassten Buchungen leicht zum Beispiel an den Steuerberater übertragen werden. Dem Kontaktmanagement sowie der Auftragsabwicklung wurde zusätzliche Beachtung bei der Umsetzung dieses Tools geschenkt. Diese Software ist für Kleinunternehmen, mittelständigen Unternehmen sowie für Freiberufler gerne die erste Wahl. Alle wichtigen Funktionen in Sachen Buchhaltung und Erstellung von Rechnungen sind gegeben. Gewünschte Ergänzungen und Erweiterung sind mit Extrakosten verbunden.

 

Vorteile sevDesk

N
Mobiles Arbeiten mittels Cloud und zusätzlicher App möglich
N
DATEV Export-Funktion vorhanden
N
Zahlungserinnerungen und Mahnungen sind umgehend zu versenden
N
Gutschriften sowie Stornorechnungen sind ebenso möglich
N
Die digitalen Unterschriften sind erstellbar
N
Die Umsatzsteuervoranmeldung ist einfach beim Finanzamt einzubringen, ein extra ELSTER Zertifikat ist dafür nicht nötig
N
Neukunden erhalten ein 30-minütiges Onboarding Webinar, das jedem Nutzer kostenfrei zur Verfügung steht
N
Zudem sind viele unterschiedliche Video-Tutorials online gestellt

 Nachteile sevDesk:

M
Nur für einen Nutzer vorgesehen. Jeder weitere Nutzer kostet extra.
M
Add-Ons verursachen Extrakosten
M
Die Lohn- und Gehaltsbuchhaltung ist nicht integriert
M
Zudem gibt es keine Verbindung zu den Daten aus der Lohnbuchhaltung


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Lexoffice Vor- und Nachteile

Lexoffice, das kenne ich doch. Die meisten erinnern sich an die Software „Lexware“, welche für einen Einmalbetrag gekauft und unbegrenzt genutzt werden konnte. Lexoffice aus dem gleichen Hause setzt hingegen auf ein Abo Modell.

Dabei geht der Funktionsumfang von Lexoffice weit über die klassische Buchhaltung hinaus, denn es bietet nicht nur das Rechnungswesen und die Rechnungserfassung an, es verwaltet zudem die Anlagegüter und übernimmt die Lohnabrechnungen.

Das Buchungstool Lexoffice deckt die Erwartungen von Kleinunternehmern bis hin zu mittleren Unternehmen ab. Leider fehlt auch im größten Paket der komplette Kontenrahmen. Das ist ärgerlich, weil Buchungen teilweise nicht korrekt verbucht werden können. Zwar bietet der Hersteller ein Forum an, in welchem Nutzer Wünsche äußern und bewerten können – doch selbst die best platzierten Wünsche wie ein Stufensystem für Mahnungen, sind seit Jahren unbearbeitet.

 

Vorteile Lexoffice:

N
DATEV gut nutzbar
N
ELSTER gut nutzbar
N
Online Zugriff per App / Browser
N
Add-Ons und verschiedene Erweiterungen sind erhältlich
N
Online Banking Integration
N
Offene Entwicklerschnittstelle ist vorhanden

 Nachteile Lexoffice:

M
Digitale Signaturen sind nicht möglich
M
Kontenrahmen unvollständig
M
Add-Ons verursachen Extrakosten
M
Eingangsrechnungen, die Sie per Email erhalten, werden nicht erkannt
M
gesetzlich vorgeschriebene Mahnstufen fehlen
M
Teuer: 18,90 monatlich


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Fazit – Lexoffice sevDesk Vergleich

Einen eindeutigen Sieger im Vergleich gibt es nicht. Vielmehr sind es unterschiedliche Lösungen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen wenden.

  • Für Freiberufler und nebenberuflich Selbstständige ist sevDesk eine gute Wahl, weil die moderne Software schon ab 8,90 pro Monat erhältlich ist und sogar eine Kundenverwaltung bereitstellt.
  • Für Kleinunternehmer, welche keine Lohnbuchhaltung benötigen, ist sevDesk sicher eine gute Lösung, weil die Software einfach zu bedienen ist und alle nötigen Funktionen bereitstellt.
  • Für Mittelstand mit mehreren Mitarbeitern ist Lexoffice die bessere Wahl, weil Lexoffice die Lohnbuchhaltung beherrscht und von mehr als einer Person genutzt werden kann. Lexoffice kann zudem eine Umsatzsteuerprognose berechnen. Zu beachten ist hierbei jedoch der unvollständige Kontenplan – Nutzer bemängeln, dass wichtige Konten in Lexoffice einfach fehlen.

 

Beide Buchhaltungsprogramme bieten eine umfassende Lösung im Rechnungswesen und in der Rechnungserstellung. Die Zusammenarbeit mit anderen Schnittstellen ist hoch. Der Buchhaltung eine hohe Flexibilität zugesprochen – gleichzeitig sind beide Tools weitgehend selbsterklärend. Es funktioniert einfach, egal, ob es sich hierbei um die Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) handelt oder um die Jahresbilanz. Egal, ob mit dem Steuerbüro zusammengearbeitet wird oder nicht.

Die beiden Programme sind Marktführer in Sachen Buchhaltung und das zu Recht. Sie minimieren den Aufwand und stellen die rechtskonforme Buchhaltung sicher. So können auch nebenberuflich Selbständige lückenlos und ortsunabhängig arbeiten.

Zeit sparen, den Aufwand gering halten und die Steuerkanzlei immer stützend bei der Seite wissen – die passende Softwarelösung macht es möglich.

 

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Von Chris