Website für mein Kleingewerbe
Website für mein Kleingewerbe

Gründerthema: Website

Brauche ich eine Website für mein Kleingewerbe – oder tut es auch eine Facebook Seite? Welche Vorteile bringt mir eine Firmenwebsite? Was kostet eine Website für mein Kleingewerbe? All diese Fragen stellt sich wohl jeder Existenzgründer irgendwann. In diesem Artikel klären wir die Punkte deshalb ausführlich und zeigen auch den besten Zeitpunkt für das Setup sowie Gefahren, die lauern können.

Lesezeit: ca. 4 Minuten

 

Aus eigener Erfahrung

Begonnen hat alles mit Auftragsprogrammierung in VBA. Erst für den Eigenbedarf, dann kleinere Dinge für den Verein, dann eine größere Arbeit für eine große Umweltschutzorganisation… in den meisten Fällen entwickelt sich ein Gewerbe aus einem Hobby heraus. Aus der wachsenden Leidenschaft wird ein Unternehmen und so kommen plötzlich Themen auf den Tisch, die so gar nicht leidenschaftlich sind. Wie melde ich ein Gewerbe an? Welche Botschaften hat das Finanzamt für mich? Welche Buchführungspflichten muss ich einhalten, usw…

Spätestens wenn alle bürokratischen Punkte geklärt sind, stellt sich die Frage: Brauche ich eine Website für mein Kleingewerbe? Die Antwort ist zweigeteilt: Ja, natürlich braucht jedes Gewerbe auch eine Repräsentanz im WWW aber sicherlich nicht sofort. Es ist also gerade in der Gründungsphase erstmal wichtiger, alle rechtlichen Fragen zu klären.

Entscheidend ist die Perspektive. Wenn das Gewerbe nur einem kurzen Zweck dient (z.B. Glühweinstand auf dem Weihnachtsmarkt), dann ist eine Internetpräsenz nicht zwingend erforderlich. Handelt es sich hingegen auf einen Gewerbebetrieb mit langfristiger Perspektive, dann führt an einer eigenen Website kein Weg vorbei.

 

Vorteile einer eigenen Website:

Es gibt sehr viele Vorteile, so viele, dass wir hierfür einen eigenen Artikel geschrieben haben. Die Top 10 Vorteile einer eigenen Website sind Reputation, Informationen, Vertriebskanal optimieren, Kreditkonditionen, Kontrolle behalten, Wertsteigerung, Präsentation, Kundenbindung, Kontakt und Skalierung – um die Schlagworte zu nennen. Den ausführlichen Artikel finden Sie hier.

Soziales Netzwerk Website Kleingewerbe

Ohne Social Media gehte nichts

Viele Gründer beginnen mit einer Facebook Seite. Facebook ist schnell eingerichtet, die Technik übernimmt Facebook im Hintergrund. Keine Sorgen, alles läuft. Doch die Leichtigkeit hat ihren Preis. Als Unternehmen hat man absolut keinen Einfluss auf das Layout und die Gestaltung der Facebook Seite. Die interessanten Daten über Kundengruppen, Interessen und Kaufkraft behält Facebook ebenso für sich. Gleichzeitig drohen Abmahnungen, etwa wenn das Impressum nicht konform ist oder Grafiken unter Copyright stehen.

Facebook, Twitter & Co sind deshalb mit Vorsicht zu genießen. Die sozialen Netzwerke gehören heute zum Unternehmertum und sind fester Bestandteil jeder Marketing Kampagne. Sie helfen, Kunden zu erschließen, sind deshalb aber eher als Kommunikationsmittel geeignet und definitv kein Ersatz für den eigenen Firmenauftritt.

 

Impressumspflicht

Jede Website – auch jede kommerziell genutzte Facebook Seite – benötigt ein rechtssicheres Impressum. Ein solches erhält man entweder beim Anwalt des Vertrauens oder auf Seiten wie eRecht24 . Auf eRecht24 kann mittels eines Impressumsgenerators ein Impressum aus Textbausteinen generiert werden, die Seite hält darüber hinaus weitere interessante Informationen bereit.

 

Die richtige Website für mein Kleingewerbe

Wichtig ist, dass die Internetpräsenz zum Unternehmen passt. Die Unternehmensphilosophie sollte sich in der Seite widerspiegeln. Wenn Ihr Unternehmen modern und innovativ ist, sollte deshalb auch der Webauftritt dies zum Ausdruck bringen. Sind traditionelle Werte Ihr höchstes Gut, dann ist entsprechend eine konservative Seite gefragt. Wie genau die richtige Website für mein Kleingewerbe aussieht, lässt sich also pauschal nicht beantworten. Wichtig ist jedoch, dass die Seite full responsive ist. Das bedeutet, dass der Inhalt auf allen Endgeräten Laptop, Tablet, Smartphone perfekt angezeigt wird.

 

Wo finde ich eine Website für mein Kleingewerbe

Prinzipiell stehen Ihnen drei Möglichkeiten zur Wahl. Alle haben ihre Vor- und Nachteile und genau diese werden wir jetzt beleuchten.

 

1. Alles selbst in die Hand nehmen.

Rein finanziell, die vermutlich günstigste Option. Der Zeitfaktor für Setup, Installation, Wartung ist jedoch erheblich. Hinzu kommen Lizenzgebühren für Plugins und Funktionen sowie der monatliche Preis für Server und Domain und Security. Die monatlichen Kosten liegen bei 40 – 80 EUR und können je nach Umfang auch deutlich darüber liegen.

 

2. Website Baukasten.

Anbieter wie GMX werben mit ihren Website Baukästen. Hier kann wirklich jeder eine Website erstellen. Layout auswählen, Text gegen die eigenen Formulierungen tauschen, fertig. Vorteile sind, dass Ihre Website sehr schnell online ist, Sie alle Anpassungen jederzeit selbst durchführen können (müssen) und dass die Technik professionell gemanaged wird. Nachteil hingegen sind die Kosten, welche monatlich für den Dienst berechnet werden. Gleichzeitig sind Baukästen sehr unflexibel, das Layout ist starr und wirkt oft altmodisch.

 

3. Professionelle Website:Webdesign Sonderkonditionen für Kleingewerbe und Gründer

Designagenturen bieten alles aus einer Hand. Website, Logo, Briefpapier, Werbemittel – das komplette Spektrum. Eine professionelle Website passt perfekt zu Ihrem Gewerbe, die Agentur kümmert sich um die Technik im Hintergrund, führt SEO Optimierungen für die bestmögliche Platzierung bei Google durch und kümmert sich 365 Tage um den Betrieb. Nachteil sind hier ganz klar die Kosten. Für Setup und Einrichtung können Sie mit 4.000 – 12.000 EUR rechnen, die monatliche Service Gebühr liegt bei rund 120 EUR.

Finafix Lesetipp: Geld sparen als Existenzgründer

 

Von Chris

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