Biontech: Impfstoffpionier plant Krebsimpfung für 2030

Der Impfstoffpionier Biontech plant Krebsimpfung für 2030. Ein Durchbruch! Während die Nachfrage nach Covid-Impfstoffen stark rückläufig ist, bahnt sich ein Meilenstein am Himmel an. Biontech, welches in der Vergangenheit mit der Entwicklung von Corona-Impfstoffen weltweit für Aufsehen sorgte, richtet den Fokus nun wieder auf die Krebsbekämpfung. Hier sind einige Fakten über Biontechs Fortschritte in der Krebsforschung:

 

mRNA für Medikamente

Biontech hat ehrgeizige Pläne, eine Impfung gegen Krebs auf den Markt zu bringen. Nach aktuellen Aussagen des Unternehmens rechnet Biontech damit, dass erste maßgeschneiderte mRNA-basierte Krebsimpfstoffe noch vor 2030 zugelassen werden können3. Die klinischen Studien, die in Großbritannien geplant sind, sollen bereits in diesem Jahr beginnen. Dabei werden Impfstoffkandidaten, Krebsarten und Standorte sorgfältig ausgewählt. Die Technologie hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt, und Biontech ist zuversichtlich, dass die Impfung gegen Krebs bald zur Realität wird. Die Forschung zeigt vielversprechende Hinweise auf Wirksamkeit, und das Unternehmen erforscht derzeit mehrere mRNA-Krebsimpfstoffe1. Es bleibt zu hoffen, dass diese Fortschritte das Leben vieler Menschen positiv beeinflussen können.

Krebsimpfstoff von Biontech Biontech hat sich als Impfstoffpionier einen Namen gemacht, aber das Unternehmen hat bereits zuvor bedeutende Fortschritte in der Krebsforschung erzielt. Die Studien über die Anwendung von mRNA-Impfungen in der Krebstherapie – ein medizinischer Meilenstein auf dem Weg zur Krebsimpfung.

 

Krebsbekämpfung als ursprüngliches Ziel

Als Ugur Sahin zusammen mit seiner Frau Özlem Türeci und anderen vor 15 Jahren Biontech gründete, lag der Fokus von Anfang an auf der Entwicklung neuartiger Medikamente gegen Krebs. Der kometenhafte Erfolg des Corona-Impfstoffs war zwar ein Zufallserfolg, aber die Idee, auf Basis des Biomoleküls mRNA-Impfstoffe zu entwickeln, stammte ursprünglich aus der Krebsforschung.

 

Biontech auf der Rückkehr zu den Forschungswurzeln

Trotz rückläufiger Einnahmen durch den Verkauf von Covid-Impfstoffen investiert Biontech weiterhin Milliarden in die Forschung. Das Ziel ist es, ein Unternehmen mit einer Reihe zugelassener Produkte zu werden, indem eigene klinische Programme vorangetrieben und mit Medikamentenkandidaten von Partnern ergänzt werden.

 

Weitere Hoffnung in der Krebsforschung

Neben Biontech gibt es auch an anderen Stellen Hoffnung in der Krebsbekämpfung. Der Deutsche Chirurgenkongress befasst sich mit Fortschritten bei Therapien gegen aggressive Krebsformen, und die Münchner Uniklinik Großhadern steht beispielhaft für neue Ansätze.

Biontech bleibt also nicht nur ein Impfstoffpionier, sondern setzt auch weiterhin auf innovative Lösungen im Kampf gegen den Krebs. Die Zukunft verspricht vielversprechende Entwicklungen, die das Leben vieler Menschen positiv beeinflussen könnten.

 

Wie funktioniert eine Krebsimpfung?

Eine Krebsimpfung ist eine gezielte Stimulation des Immunsystems, um eine spezifische Immunantwort hervorzurufen. Hier sind einige wichtige Informationen zur Funktionsweise:

  1. mRNA-Impfstoffe und ihre Bedeutung:
    • mRNA-Impfstoffe basieren auf Boten-Ribonukleinsäure (mRNA), die Zellen dazu anregt, bestimmte Proteine zu produzieren.
    • Ursprünglich galt mRNA als zu instabil für Impfstoffe, aber durch Anpassungen und Verpackung in Fettpartikel wurde sie erfolgreich eingesetzt.
    • Bereits vor ihrem Einsatz gegen Coronaviren wurde mRNA für die Krebstherapie untersucht.
  2. Ziel der Krebsimpfung:
    • Die Idee hinter der Krebsimpfung ist, dass Wächterzellen des Immunsystems Krebsproteine präsentieren und die Abwehrzellen so dazu bringen, den Tumor effektiver anzugreifen.
    • Die Herausforderung besteht darin, Angriffsziele zu finden, die nicht auch gesunde Zellen treffen.
    • Ein individualisierter Ansatz wird verfolgt: Der Impfstoff muss für jede Person individuell hergestellt werden und nur mRNA enthalten, die zum spezifischen Tumor passt.
  3. Aktuelle Forschung und Studien:
    • Klinische Studien zur mRNA-Impfung gegen Krebs laufen bereits.
    • Beim weltweit wichtigsten Krebsforschungskongress in Chicago wurde eine Studie zur individualisierten Impfung gegen Melanom präsentiert.
    • Die Impfung zeigte vielversprechende Ergebnisse bei Patienten mit fortgeschrittenem Hautkrebs, die bereits eine Immuntherapie erhielten.
  4. Zusammenfassung:
    • mRNA-Impfstoffe sind einfach, billig und schnell herzustellen.
    • Sie könnten eine vielversprechende Ergänzung zur Krebstherapie sein, indem sie das Immunsystem gezielt aktivieren, um Krebszellen anzugreifen2.

 

Was sind die Nebenwirkungen der Krebsimpfung?

Krebsimpfstoffe sind ein vielversprechender Ansatz in der Krebsforschung, aber sie unterscheiden sich von den herkömmlichen Impfstoffen, die vor Infektionskrankheiten schützen. Hier sind einige wichtige Informationen zu den Nebenwirkungen:

  1. Verträglichkeit und Impfreaktionen:
    • Die Nebenwirkungen von Krebsimpfstoffen variieren je nach Art des Impfstoffs und individuellen Faktoren.
    • Bei mRNA-Impfstoffen wie den von Biontech entwickelten gibt es ähnliche Reaktionen wie bei Covid-19-Impfstoffen: Fieber, Müdigkeit und Entzündungsreaktionen an der Einstichstelle.
    • Diese Nebenwirkungen sind normalerweise vorübergehend und klingen innerhalb von 24 Stunden ab.
  2. Individuelle Anpassung:
    • Jeder Patient benötigt eine individuelle Behandlung, da die Impfung auf den spezifischen Tumor ausgerichtet sein muss.
    • Die mRNA-Impfstoffe aktivieren das Immunsystem gegen körpereigene Krebszellen, die bestimmte Proteine auf ihrer Oberfläche tragen.
    • Krebszellen können sich jedoch tarnen oder die Immunantwort bremsen, was die Entwicklung solcher Impfstoffe komplex macht.
  3. Aufwendige Behandlung:
    • Die personalisierte Herstellung und Anwendung der Impfung ist aufwendig und teuer.
    • Forschungseinrichtungen weltweit arbeiten daran, diese Herausforderungen zu überwinden und die Wirksamkeit von Krebsimpfstoffen zu verbessern.

Insgesamt sind Krebsimpfstoffe ein vielversprechender Ansatz, der das Immunsystem gezielt mobilisiert, um Krebszellen zu bekämpfen. Die Forschung auf diesem Gebiet schreitet stetig voran, und es bleibt zu hoffen, dass sie das Leben vieler Menschen positiv beeinflussen können.

Vorbild Novo Nordisk

Wie ein einzelnes Medikament einem Pharmakonzern zum Durchbruch verhelfen kann, zeigt das Beispiel von Novo Nordisk. Wir haben bereits über die von den Dänen entwickelte Abnehm Spritze berichtet. Der dänische Arzneimittelhersteller Novo Nordisk verzeichnete in den ersten neun Monaten des Jahres 2023 Rekordgewinne. Der Umsatz stieg um 29 % auf 166,4 Milliarden dänische Kronen (rund 22,3 Milliarden Euro), und der Betriebsgewinn erhöhte sich ebenfalls um 31 % auf 76 Milliarden Kronen (rund 10,2 Milliarden Euro).

Dieser Erfolg ist hauptsächlich auf das Medikament Semaglutid zurückzuführen, das sowohl zur Behandlung von Diabetes Typ 2 als auch zur Gewichtsreduktion eingesetzt wird und als „Abnehm Spritze“ weltweit für Aufmerksamkeit sorgt. Semaglutid kontrolliert den Blutzuckerspiegel und verlängert nach Mahlzeiten das Sättigungsgefühl, wodurch es den Appetit hemmt. Prominente wie der Tech-Milliardär Elon Musk und die Stand-up-Comedian Amy Schumer haben über ihre Erfahrungen mit diesem Medikament berichtet.

Gelingt Biontech ein ähnlicher Erfolg im Bereich der Krebsimpfung, dann dürfte der Deutsche Konzern vor einer goldenen Zukunft stehen.

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Von Chris