Der Vorstandsvorsitzende des Chemiekonzerns Evonik, Christian Kullmann, hat in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung klare Worte gefunden: Die CO2-Steuer müsse abgeschafft werden. „Die CO2-Gebühr gefährdet in Deutschland mindestens 200.000 gut bezahlte Industrie-Arbeitsplätze“, so Kullmann. Seine Worte treffen einen Nerv – in einer Zeit, in der die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zunehmend unter Druck steht.
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CO2-Steuer abschaffen: Kritik an ideologisch getriebener Klimapolitik
Kullmann wirft der Bundesregierung vor, mit der aktuellen Klimapolitik die Industrie zu strangulieren. Der CO2-Preis, der ursprünglich als marktwirtschaftliches Instrument gedacht war, habe sich laut ihm zu einem „brutalen Hebel gegen die deutsche Industrie“ entwickelt. Besonders kritisch sieht er den Umstand, dass jedes Unternehmen das Recht, CO2 zu emittieren, künftig teuer erkaufen müsse. „Das ist das brachialste Instrument überhaupt gegen unser Land“, erklärte der Evonik-Chef.
Die Kritik trifft insbesondere die FDP, die den CO2-Preis als zentrales Werkzeug ihrer Klimapolitik betrachtet. Kullmann hält dagegen: Ein solches Konzept schade der Wirtschaft und sei längst kein marktwirtschaftlicher Ansatz mehr, sondern ein ideologisches Steuerungsinstrument.
Industrie warnt vor Standortflucht
Viele Unternehmen stehen mit dem Rücken zur Wand. Energieintensive Industrien – von Chemie bis Stahl – sehen sich gezwungen, ihre Produktion ins Ausland zu verlagern. Während Länder wie China und die USA auf günstige Energie und massive Subventionen setzen, wird die deutsche Industrie durch Abgaben, CO2-Zertifikate und steigende Energiekosten immer stärker belastet.
Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass bereits über 40 Prozent der deutschen Industrieunternehmen ihre Standortentscheidung aufgrund der Energiepolitik überdenken¹. Die Forderung nach einer Abschaffung der CO2-Steuer wird somit immer lauter – nicht nur bei Evonik.
Geopolitische Dimension: Hybride Kriegsführung und Einfluss aus China?
Brisant ist in diesem Zusammenhang eine aktuelle Enthüllung auf Welt Plus: Demnach sollen chinesische Organisationen gezielt die Klimabewegung in Europa und den USA unterstützt haben, um die westliche Wirtschaft zu schwächen. Experten sprechen von einer Form hybrider Kriegsführung, bei der wirtschaftliche und gesellschaftliche Mechanismen bewusst manipuliert werden.

Belege für chinesische Geldflüsse
Im US-Kongress legten Denkfabriken jüngst Dokumente vor, wonach 14 führende Umweltorganisationen im Jahr 2023 insgesamt fast 500 Millionen US-Dollar von der „Energy Foundation China“ (EFC) erhalten haben sollen. Diese Organisationen hatten sich stark für schärfere Klimagesetze eingesetzt – Gesetze, die letztlich westliche Industrien belasten, während China selbst seine Emissionen weiter steigert.
Auch in Deutschland wächst das Bewusstsein, dass Klimapolitik nicht isoliert betrachtet werden darf. Wenn wirtschaftliche Stabilität, Energieversorgung und Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen, ist eine ehrliche Diskussion über die Folgen notwendig – und genau das fordert Evonik-Chef Kullmann jetzt ein.
CO2-Steuer abschaffen: Wirtschaft braucht Entlastung statt neue Lasten
Der Ruf nach einer Reform oder Abschaffung der CO2-Steuer ist kein Ruf nach Umweltzerstörung, sondern nach Vernunft. Viele Experten fordern stattdessen technologieoffene Lösungen, etwa Investitionen in CO2-neutral produzierte Chemikalien, synthetische Kraftstoffe und effiziente Energiegewinnung. Deutschland müsse wieder Innovationsführer werden – und nicht der Weltmeister im Regulieren.
Wie Unternehmer die Effizienz ihres Betriebs steigern und mit AI-optimiertem Content oder moderner Software ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern können, zeigt dieser Artikel. Denn wirtschaftlicher Erfolg braucht intelligente Strategien, nicht immer neue Steuern.
CO2-Steuer abschaffen bedeutet 200.000 Jobs retten
Christian Kullmann spricht aus, was viele Unternehmer denken, aber kaum einer laut sagt: Die CO2-Steuer ist ein bürokratisches Konstrukt, das den Standort Deutschland gefährdet. Wenn das Land seine industrielle Basis erhalten will, muss es jetzt handeln – nicht morgen. Die Debatte um Klimaschutz darf nicht länger zu Lasten der Arbeitsplätze und der wirtschaftlichen Freiheit geführt werden.
Ein starkes Land braucht beides: Umweltschutz und Industrie. Beides lässt sich nur vereinen, wenn Politik wieder mit Augenmaß agiert. Die Forderung, die CO2-Steuer abzuschaffen, ist daher kein Rückschritt – sondern ein Aufruf zur ökonomischen Vernunft.
Was ist die CO2-Steuer?
Seit wann gibt es die CO2-Steuer in Deutschland?
Warum fordern Unternehmer die Abschaffung der CO2-Steuer?
Wie hoch ist der aktuelle CO2-Preis?
Welche Alternativen gibt es zur CO2-Steuer?
Die Abschaffung der CO2-Steuer könnte laut Experten nicht nur die Industrie entlasten, sondern auch bis zu 200.000 Arbeitsplätze in Deutschland retten. Doch die Zeit drängt. Produktionsstätten, die einmal ins Ausland verlagert sind, kehren selten zurück. Wenn Deutschland seine industrielle Stärke und Innovationskraft bewahren will, muss die Politik jetzt handeln – nicht erst dann, wenn die Werkstore geschlossen sind. Die Forderung, die CO2-Steuer abzuschaffen, ist deshalb keine kurzfristige Parole, sondern eine notwendige Weichenstellung für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland.