Urteil mit weitreichenden Folgen

Urteil mit weitreichenden Folgen für Unternehmer

Ein Gerichtsurteil kann weitreichende Folgen haben. Shell, ExxonMobil und Chevron müssen nun handeln. Die Auswirkungen werden jedoch Branchenübergreifend zu spüren sein. Ein Urteil mit weitreichenden Folgen.

 

Ein Urteil mit Folgen. Für alle Unternehmer.

Die Klägerin war eine Umweltorganisation. Im Zusammenschluss mit tausenden Bürgern wurden höhere Umweltschutzauflagen gefordert. Die Klage richtete sich konkret gegen den Ölkonzern Shell. Geklagt wurde, der Öl- und Gaskonzern müsse die verursachten Emissionen wesentlich schneller reduzieren. Die beschriebenen Maßnahmen seitens Shell seien nicht konkret genug. Sie waren zudem durch weitere Klauseln aufgeweicht worden, so das Gericht.

Der Gerichtshof in Den Haag urteilte nun, der Konzern müsse den Kohlendioxid Ausstoß bis 2030 um netto 45% reduzieren. Da sich das Urteil konkret auf das Kohlenstoff lastige Produktsortiment Shells bezieht, sind die Folgen drastisch. Es handelt sich faktisch um eine Verkaufsbegrenzung von Öl und Erdgas. Besonders brisant: das Gericht unterstrich das Urteil mit dem Hinweis, auch andere Unternehmen haben dieselbe Verpflichtung zum Klimaschutz.

 

Klimaschutz wird zum Erfolgsfaktor

Der 26. Mai 2021 war jedoch nicht nur für Shell ein Tag mit weitreichenden Folgen. Auch die Konzerne ExxonMobil und die kalifornische Chevron wurden erlitten herbe Niederlagen. Jene jedoch von ihren eigenen Anteilseignern. Diese forderten bei den Aktionärs Hauptversammlungen strengere Umweltschutzauflagen und konnten die Forderungen durchsetzen. Internationale Hedgefonds – früher als Heuschrecken verschrien – zwangen Exxon nun zum Umdenken. 

 

Umweltschutz für den eigenen Erfolg nutzen

Kapitalgeber und Kunden betrachten die eigenen Klimaschutz Bemühungen immer kritischer. Es ist deshalb von hoher Relevanz, Klimaschutz aktiv zu betreiben. Gerade auch aus wirtschaftlicher Sicht übersteigen die Vorteile des Umweltschutzes oftmals deren Nachteile. 

Wir möchten an dieser Stelle einige Beispiele nennen, die Ihr Unternehmen 1:1 kopieren darf und soll.

#1 Rohstoffverbrauch reduzieren

Auch wenn Sie nicht Exxon oder Shell heißen, ist der Rohstoffverbrauch in Unternehmen ein weitreichender Kostenfaktor. Die Transformation zum digitalen Büro spart Papier, Druckertoner sowie die Anschaffung teurer Hardware. Weiteres Einsparpotential liegt in der Art der genutzten Hardware. Hochwertige, langlebige Produkte sind deutlich umweltfreundlicher. Sie sparen Ihrem Unternehmen zudem Zeit und Kapital, da Mitarbeiter nicht in neue Hardware eingewiesen werden müssen. Zudem geht mit längere Austauschzyklen auch deutlich bessere Planbarkeit einher.

▶︎ Lesen Sie hier weiter: Geschäftsprozesse automatisieren

#2 Reisekosten reduzieren

Bei Reisekosten denken wir häufig an Flugreisen. Reisekosten reduzieren bedeutet jedoch viel mehr als das. Für die meisten Termine ist das persönliche Erscheinen beim Geschäftspartner heute nicht mehr nötig. Plattformen wie Teams (enthalten in Office365) ermöglichen den schnellen und effizienten Austausch. So spart Ihr Unternehmen kostbare Reisezeit, vermindert den CO2 Ausstoß und wird vom Kunden als klimafreundlich wahrgenommen.

▶︎ Lesen Sie hier weiter: Tools für Gründer

#3 Dem Mitbewarb voraus sein

Shell, Exxon und Chevron mussten es leidlich erfahren: abwarten, ist keine Strategie. Wer sich als Unternehmer darauf verlässt, dass kostenintensive Transformationen von alleine passieren, hat verloren. Klimaschutz wird immer mehr auch zum Verkaufsargument. Umweltfreundliche Unternehmen punkten deshalb bei Investoren ebenso, wie bei Kunden. 

 

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Von Chris

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